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bei Ihrer Feuerwehr Mönchhagen.
Januar 2012
Am 21. Januar haben wir die offizielle Übergabe des MTW (Mannschaftstransportwagen) durch den Bürgermeister der Gemeinde Mönchhagen an die FFw gefeiert. Vertreter der umliegenden Wehren waren zum Gratulieren gekommen (3. Bild). Nach bereits drei Blaulicht-Fahrten hat dieser die Grundausbildung erfolgreich hinter sich gebracht und dank der Beklebung – über deren Farbe (gelb oder weiß) intensiv diskutiert wurde – nun auch von außen sofort als Fahrzeug der FFw Mönchhagen zu erkennen.
Der Transport von Ölsperren war ein Grund für die Anschaffung des Autos (1. Bild)
November 2011
Am Freitag abend, 4. 11., fand in der alten Schweinemastanlage in Oberhagen eine Einsatzübung statt, an der die Wehren des Amtes Rostocker Heide und aus Graal-Müritz teilgenommen haben. Um das Zusammenspiel mehrerer Feuerwehren im Ernstfall zu üben, wird einmal im Jahr eine solche Einsatzübung abgehalten. Diesmal wurde ein Brand in einer Strohlagerhalle angenommen, der sich zu einem Großbrand entwickeln würde. Das Kommando an der Brandstelle hat der Einsatzleiter, i.d.R. der Wehrführer der „einheimischen“, also ortskundigen Feuerwehr. Bei großen Einsätzen wird er dabei von der Führungsgruppe unterstützt. Die eintreffenden Wehren melden sich bei der Führungsgruppe im Einsatzleitwagen, so dass diese genau weiß, welche Kräfte vorhanden sind. Der Einsatzleiter „bestellt“ dann, was er braucht, sodass er auch wirklich nur die Kräfte vor Ort hat, die er braucht (bzw. gerade gebrauchen kann).
Manchmal stößt man auch auf Dinge, die man eigentlich nicht gebrauchen kann – so entdeckten zwei Kameradinnen der FFW Mönchhagen während der Übung einen Tank mit 10 000 Litern Diesel, was bei einem echten Brand eine gefährliche Situation gewesen wäre. Und auch moderne Baumaterialien können zum Problem werden – wie die Aluminiumwände der Gebäude, die den Funkverkehr behinderten.
WS
Weitere Bilder zur Einsatzübung gibt es unter: Galerie I Einsatzübung 4. November 2011
und unter: Galerie II Einsatzübung 4. November 2011 (Diese Bilder stammen aus einem Film, den das Team von NonstopNews von der Übung gedreht hat.)
Oktober 2011
2. Platz für die Jugendfeuerwehr Mönchhagen
Beim Amtsausscheid der Jugendfeuerwehren am 29. 10. in Gelbensande erreichte die Mannschaft aus Mönchhagen den 2. Platz. Sieger wurde Bentwisch.
Nach dem Ausscheid ging es gruselig weiter mit Kürbis-Schnitzen und Nachtwanderung – den vollständigen Bericht zum Ausscheid und zur Gruselnacht lesen Sie auf der Internetseite unserer Jugendfeuerwehr: Jugendfeuerwehr – Aktuelles
Die Feuerwehr Mönchhagen hat seit dem 21.10. einen neuen Mannschaftstransportwagen. Nur die Beschriftung fehlt noch …
Von der schlechten Laune des Wettergottes ließen wir uns unsere gute Laune beim Fackelumzug mit anschließendem Oktoberfeuer am 8. Oktober nicht verderben.
Die Fotos wurden uns freundlicherweise von André Axmann zur Verfügung gestellt. Weitere Bilder finden Sie auf seiner Internetseite zu Veranstaltungen in und um Rostock: http://reutershagen.de/lampion/
Hat etwas länger gedauert, aber jetzt gibt es endlich den Bericht zum Wehrführer-Ausflug, und zwar hier …
September 2011
Am Samstag den 4. 9. 2011 fand zum 4. Mal das mittlerweile traditionelle „Spiel ohne Grenzen“ der Jugendfeuerwehren des Landkreises Bad Doberan in Kägsdorf statt. Das Motto des Tages lautete: „Tierisch ernst soll es nicht sein, es soll vor allem Spaß machen“.
361 Jugendfeuerwehrmitglieder und Betreuer aus 38 Feuerwehren nahmen am Wettkampf teil. Es wurden 30 Jugendfeuerwehr-Teams gebildet, die selbstständig und koordiniert ohne die Hilfe des Jugendwartes zusammenarbeiten sollten. Geschick, Schnelligkeit, feuerwehrtechnisches Können und Teamgeist waren der Schlüssel zum Erfolg.
Es waren 16 Spielstationen vorbereitet, unter anderem: Feuerwehreinsatzsachen anziehen; Schlauch auf Zeit rollen; Pedalo fahren; Stiefelweitwurf; eine Leitung aus Regenrinnenteilen zu bauen, um darin Wasser zu fördern; bis hin zum Ertasten von Feuerwehrgeräten und einem Wissenstest!
Die Jugendfeuerwehr Mönchhagen erlebte einen sehr lustigen Tag bei strahlendem Sonnenschein und belegte den 4. Platz.
Jugendwartin Sabrina Markart
Weitere Fotos finden Sie auf der Seite der Jugendfeuerwehr: Jugendfeuerwehr – Aktuelles
August 2011
Die Masse und Dauer der aktuellen Hochwassereinsätze gibt Anlass zu der Frage
„Was ist da eigentlich passiert?"
Einen Eindruck vom Wettergeschehen geben einige Zahlen und Vergleiche.
Abbildung 1 zeigt einen Vergleich der im Juli und August gefallenen Regenmengen mit dem bisher höchsten jemals gemessenen Niederschlag am
Beispiel der Wetterstation Warnemünde. Die grüne Linie markiert die Niederschlagsmenge, die nach den statistischen Analysen des deutschen Wetterdienstes einmal in 100 Jahren zu erwarten ist.
Der höchste in Warnemünde jemals gemessene Monatsniederschlag stammt vom August 1946 und betrug 188 mm. Der aktuelle Wert für den Juli 2011 betrug 343,9 mm.
Die zweite Abbildung zeigt einen Vergleich des aktuellen Monatsniederschlags mit allen Juliniederschlägen seit 1950. Auch hier zeigt sich, dass es sich im Juli 2011
um noch nie dagewesene Niederschlagsmengen gehandelt hat.
Quelle: StALU MM
Eine statistische Analyse der Niederschläge vom 22.7.2011 und vom 29.7.2011 ergibt, dass ein Tagesniederschlag in dieser Größenordnung nur einmal in 1000 Jahren
zu erwarten ist. Die Statistiken des DWD (Deutscher Wetterdienst) müssen wohl noch einmal neu gerechnet werden.
Dabei können wir noch froh sein, dass das Ganze nicht im Winter passiert ist. Das Volumen von Schnee ist etwas mehr als zehnmal so groß wie das von Wasser. Wäre der Regen also als Schnee gefallen, wäre die Schneedecke 5,5 m hoch gewesen – man hätte aus dem zweiten Stock ebenerdig aus dem Fenster steigen können …
„Ein Bericht über die Belastung, der die Feuerwehrleute während der Regenfälle ausgesetzt waren, schreckt die Leute doch nur davon ab, bei der Freiwilligen Feuerwehr mitzumachen.“ Oder, wie ein anderer Kamerad der FFw Mönchhagen es ausdrückte: „Nach einem langen Einsatz kann man ja noch zufrieden ins Bett sinken und sich auch ein bisschen wie ein Held fühlen. Aber nach vier Wochenenden Dauereinsatz hintereinander ist man nur noch fertig.“
Allein die FFw Mönchhagen hatte während der sintflutartigen Regenfälle, die über Wochen mit „schöner“ Regelmäßigkeit jedes Wochenende hereinbrachen, ab dem 22.7. sieben Einsätze (Stand 15.8.), um in Mönchhagen oder einer Nachbargemeinde die Häuser von Einwohnern aus oder vor den Wassermassen zu retten – alarmiert wurde sie 10-mal, aber 3 Einsätze konnte sie nicht durchführen, weil der vorhergehende noch nicht beendet war. Der längste Einsatz dauerte 45 Stunden. Und bei den Wehren der Nachbargemeinden war es dasselbe, wenn nicht noch schlimmer. Teilweise mussten Wehren aus dem Nachbaramt Carbäk zu Hilfe kommen, weil im Amt Rostocker Heide bereits alle Wehren im Einsatz waren. „Im Grunde können wir froh sein, dass es immer am Wochenende regnete – unter der Woche hätten wir ja noch weniger Leute gehabt, weil viele arbeiten“, stellte ein Kamerad fest. Am Abend des 12.8. waren im ganzen Landkreis keine freien Einsatzkräfte mehr zu bekommen. (Was passiert wäre, wenn es dann auch noch irgendwo gebrannt hätte, mag sich jeder selbst ausmalen.)
Aber nicht alle wurden davon abgeschreckt – es gab auch Leute, die angesichts der Notsituation Verantwortung übernahmen und sich spontan zur Mitarbeit in der FFw entschlossen. So hatte auch diese Katastrophe ihren Lichtblick und die FFw Mönchhagen einen Kameraden mehr …
WS
Näheres zu den Einsätzen und Fotos hier: Einsätze
Juli 2011
Ausflug der FFW nach Hamburg
Im Juni 2010 hatte die FFw Mönchhagen auf dem Flugplatz Purkshof zum Thema „Brandschutz“ informiert. Zum Dank dafür wurde sie nun eingeladen, das Feuerlöschboot der Feuerwache 11 – Innenstadt in Hamburg zu besichtigen. Früh um 6 ging es los – der Gastgeber Lars Seemann von der BF Hamburg holte uns am Rande von Hamburg ab, um uns durch das Verkehrschaos zu lotsen – denn in Hamburg war Triathlon-Wochenende. Im 100 Jahre alten Gebäude der Feuerwache gab es erst einmal ein kräftiges Frühstück, dann zeigte Lars uns zunächst die Fahrzeuge. Auf dem Weg in die Fahrzeughalle bekamen wir auch die Rutschstange zu Gesicht – diese wird aber heute nicht mehr benutzt, das Verletzungsrisiko ist zu hoch. Anschließend ging es zur Hauptattraktion unseres Ausflugs – dem Löschboot. Vielmehr, den Löschbooten. Neben dem modernen Boot lag das historische Feuerlöschboot „Feuerwehr IV“, das von 1930 bis 1980 Dienst tat. Es ist voll betriebsfähig und das älteste noch fahrende Feuerlöschboot in Deutschland. Wir gingen dann aber an Bord des heute Dienst tuenden Feuerlöschbootes. Auf diesem ging es los zur Hafenrundfahrt, auf der wir viel Interessantes zum Hafen und über das Boot erfuhren.
Nach dieser „großen Fahrt“ war noch Zeit für einen Besuch des Miniatur-Wunderlandes, der größten Modelleisenbahn der Welt. Wir waren beeindruckt von der Vielfalt der dargestellten Szenen und der Liebe zum Detail. Auch Feuerwehreinsätze gab es, darunter „belebte“, die sich vor den Augen der Besucher abspielten. Wie wir am Vormittag erfahren hatten, wirkte die Feuerwehr Hamburg hierbei als Berater.
Ein rundum gelungener Ausflug!
WS
Die Jugendfeuerwehr Mönchhagen ist nach einer Woche Spaß, Action und teilweise nervenaufreibender Anstrengung glücklich und zufrieden aus dem Ferienlager zurück. Den Bericht der Jugendwartin und weitere Fotos finden Sie auf der Seite der Jugendfeuerwehr: Jugendfeuerwehr – Aktuelles
Juni 2011
FFw zeigt auf dem Dorffest die Bedienung von Feuerlöschern
„Feuer breitet sich von unten nach oben aus, deshalb muss man auch von unten nach oben löschen“, erklärt Thomas Salzmann, stellv. Wehrführer der FFw Mönchhagen, „weil es sich sonst von unten von neuem ausbreitet.“ Zusammen mit Enrico Thoms und Daniel Buttig betreute er den Stand der FFw auf dem Mönchhäger Dorffest am 18. Juni. Hier konnten die Besucher anhand von wassergefüllten Übungslöschern die Bedienung von Feuerlöschern ausprobieren und sich an einem Schnittmodell Aufbau und Funktion erklären lassen. Die Rolle des Feuers übernahmen leere Konservendosen, die es umzuwerfen galt. Vor allem die Kinder hatten viel Spaß daran, aber auch einige Erwachsene „trauten“ sich. Hoffen wir, dass alle anderen bereits wussten, wie man mit einem Feuerlöscher umgeht …
Ansonsten können Sie auch hier noch das ein oder andere nachlesen: Service – Feuerlöscher
Mai 2011
Im ersten Durchgang beim Wettkampf der Feuerwehren des Amtes und aus Graal-Müritz am 28. Mai in Blankenhagen sah es nicht gut aus für die Mönchhäger Kameraden. Immer düsterer wurden die Mienen, als ein kaputter Verteiler für eine viel zu lange Zeit sorgte. „Der Mittelausgang schloss nicht, deshalb floss dort zu viel Wasser weg und an den Strahlrohren reichte der Druck nicht“, erklärt Thomas Salzmann, FFw Mönchhagen. So dauerte es über 2 Minuten, bis der Behälter gefüllt war und die Signallampe aufleuchtete.
Aber um Mönchhäger Feuerwehrleute zu entmutigen, braucht es etwas mehr als einen kaputten Verteiler – für den zweiten Durchgang liehen sie sich einen Verteiler bei den Bentwischer Kameraden und „kauften“ (wie im Profi-Sport so üblich) auch für einen verletzten Kameraden einen Ersatzspieler aus Bentwisch ein. Als die Zeit von 38,36 Sekunden verkündet wurde, hellten sich die Mienen wieder auf – denn die bedeutete den 2. Platz! Allerdings recht knapp – nur 0,39 Sekunden trennten die Mönchhäger vom Drittplatzierten Bentwisch mit 38,75 Sekunden.
War das schon knapp – bei der Jungendfeuerwehr ging es um Hundertstelsekunden. Bereits zum zweiten Mal fand nach den Wettkämpfen der Erwachsenen auch ein Wettkampf der Jugendfeuerwehren des Amtes statt. Die Jugendmannschaft aus Mönchhagen stand den Erwachsenen nicht nach und belegte ebenfalls den 2. Platz – mit 46,66 Sekunden nur 0,02 Sekunden schneller als der Drittplatzierte Graal-Müritz mit 46,68 Sekunden.
Gesiegt hat sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Jugendwehren (wie übrigens auch letztes Jahr) Gelbensande.
Da die Bentwischer sich durch ihre Hilfsbereitschaft sozusagen selbst vom 2. auf den 3. Platz verdrängt hatten, „bezahlte“ Mönchhagen zum Dank und als Entschädigung den Preis für den ausgeliehenen Kameraden in Form einer Grillparty am Abend.
WS
Wenn Sie nun auch noch wissen wollen, wie so ein Wettkampf abläuft, finden Sie das unter Wettkampf.
Diese und viele weitere Bilder (auch der anderen Mannschaften) finden Sie unter: Galerie Wettkampf 2011.
das hat ja auch früher schon nicht ohne Hilfe geklappt. Die Jugendfeuerwehr Mönchhagen hatte sich daher ein etwas geringeres Ziel gesetzt – Schrott sollte in Möglichkeiten für zusätzliche Unternehmungen und Aktivitäten verwandelt werden. Dafür brauchten die Kinder und Jugendlichen zwar keine Zaubereien von Rumpelstilzchen, aber die tatkräftige Unterstützung der Mönchhäger, die ihre Rumpelkammern entrümpelten und so die Schrottsammlung zu einem vollen Erfolg machten.
„Die Kinder möchten gern mal einen Ausflug zur Kartbahn machen. Da wir dafür nicht die nötigen Mittel haben, mussten wir eben erst einmal etwas dafür tun“, erzählt Sabrina Markart, Jugendwartin der FFw Mönchhagen. Das taten sie dann auch am 7. Mai und liefen bei beinah hochsommerlichem Wetter ab 10 Uhr durch das Dorf, um die zahlreich am Straßenrand abgestellten „Schrotthaufen“ einzusammeln. Es kamen mehr als 35 m3 Metallschrott zusammen!
So steht denn auch weiteren spannenden Unternehmungen der Jugendfeuerwehr nichts mehr im Wege.
WS
Weitere Fotos auf der Seite der Jugendfeuerwehr Mönchhagen: Jugendfeuerwehr unter „Aktuelles“
Ob leicht, ob schwer – alles muss her!
Bitte stellen Sie
am 07.05.2011 ab 10:00 Uhr
Ihren Metallschrott gut sichtbar an Ihren Straßen- bzw. Grundstücksrand.
März 2011
Auch in diesem Jahr laden wir Sie wieder zum Osterfeuer ein – es findet statt am Gründonnerstag, den 21. April, ab 19.00 Uhr.
Als besonderes kulinarisches Highlight wird es dieses Jahr Wildschweinbraten geben.
Februar 2011
An der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz haben die Kameraden Sybille Markart den Jugendwartlehrgang und Thomas Salzmann den Zugführerlehrgang abgeschlossen.
Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Mönchhagen am 4.2. wurde Wolfgang Krack einstimmig als Wehrführer wiedergewählt.
Am 15.2. wurde die Wahl in der Gemeindevertretung bestätigt und die Ernennungsurkunde überreicht.
Januar 2011
Nach einer wetterbedingten Verschiebung fand das Tannenbaumverbrennen am 22.1. statt. Nachdem die Bäume erst nicht recht brennen wollten, wurde es dann doch ein Erfolg. Der massive Funkenflug sorgte zwar bei den Gästen für Begeisterung, nicht jedoch bei allen Anwohnern.
ganz herzlich all jenen, die uns im vergangenen Jahr durch Spenden unterstützt haben:
Agrarbetrieb Klein Kussewitz
AVIS Autovermietung
Robert Dahl
Kurt und Christa Steinbeck
Göllnitz Umwelttechnik
Karl’s Erdbeerhof
Gunther Jordan
Klaus und Helga Kuntze
Küsten Automobile Olaf Hein
VHV Holding AG
Gemeinde Mönchhagen, überreicht durch den Bürgermeister Peter Beyer
Dezember 2010
16.12.2010 Bei dichtem Schneetreiben rückten die Feuerwehren aus Rövershagen, Mönchhagen, Gelbensande und Bentwisch kurz nach 14.00 Uhr aus. Es brannte in einem Mehrfamilienhaus neben dem Bahnhof in Rövershagen. Einer der Trupps, die unter Atemschutz das Gebäude betreten hatten, fand einen Mann, der bereits das Bewusstsein verloren hatte und Brandverletzungen aufwies. Die enge Treppe machte einen Transport mithilfe einer Trage unmöglich, sodass vier Kameradinnen und Kameraden gebraucht wurden, um den Verletzten in Sicherheit zu bringen. Eine Frau konnte das Gebäude unverletzt verlassen; weitere Bewohner befanden sich nicht darin. Der Brand griff auf den Dachstuhl über. Aus Graal-Müritz musste die Drehleiter angefordert werden, um das Feuer von außen bekämpfen zu können.
WS
Damit Sie – und wir – auch wirklich ein schönes Weihnachtsfest haben und nicht statt des Herrn im roten Mantel die Damen und Herren mit den großen roten Autos vor der Tür stehen, hier einige
Sicherheitshinweise:
Eigentlich ist es selbstverständlich, dass Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen sollten, trotzdem gibt es jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit einige Dutzend Brände, die genau dadurch verursacht werden. Also:
– Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen, auch nicht kurzzeitig.
– Kleine Kinder und Haustiere nie mit brennenden Kerzen allein lassen.
– Adventskränze nicht auf brennbare Unterlagen stellen.
– keine brennbaren Kerzenhalter (bspw. aus Holz) verwenden.
– für ausreichenden Abstand zwischen Weihnachtsbaumkerzen und Zweigen oder brennbarem Baumschmuck sorgen.
– Stellen Sie den Weihnachtsbaum in ausreichender Entfernung von Gardinen o.ä. auf.
– Daran denken: Je älter der Baum, desto trockener ist er und desto leichter brennt er.
– Halten Sie neben dem Baum einen Eimer Wasser bereit.
Wenn es doch passiert …
der Adventskranz brennt und die ersten (!) Löschversuche erfolglos bleiben (sofern Löschversuche noch möglich sind; gefährden Sie sich nicht selbst – Gefahr lauert auch und vor allem im giftigen Brandrauch!):
– Verlassen Sie die Wohnung, schließen Sie Fenster und Türen (aber ohne sie abzuschließen).
– Wählen Sie 112 und alarmieren Sie die Feuerwehr.
– Machen Sie folgende Angaben: Wer ruft an? Wo brennt es (so genau wie möglich: Ort, Straße, Hausnummer, Stockwerk …)? Was genau ist passiert (Feuer, Unfall, gibt es Verletzte, Vermisste)?
– Informieren Sie Ihre Nachbarn.
– Empfangen Sie die eintreffende Feuerwehr, berichten Sie, was passiert ist, und weisen Sie in örtliche Gegebenheiten ein.
– Wenn Sie die Wohnung nicht mehr verlassen können, ziehen Sie sich in ein Zimmer zurück, dass möglichst weit vom Brand entfernt liegt, und schließen Sie alle Zwischentüren. Öffnen Sie das Fenster und machen Sie die Feuerwehr auf sich aufmerksam.
… wir kommen!
November 2010
Verlassen liegt das Haus an diesem 12. November im düsterrötlichen Licht der Straßenlampen. Keine Menschenseele ist zu sehen. Der Wind fährt durch die Bäume, das nahe Meer rauscht im Sturm. Ein Windstoß wirbelt Blätter auf. Dann dringt Rauch aus einem der dunklen Fenster.
Nein, dies ist nicht der Beginn eines Krimis im Graal-Müritzer Lindenweg, sondern einer Einsatzübung der Feuerwehr. Punkt 17.50 Uhr heulten die Sirenen bei allen Wehren des Amtes Rostocker Heide und von Graal-Müritz und riefen zu einem Wohnhausbrand mit vermissten Personen. Wenige Minuten später übertönten die Martinshörner der Graal-Müritzer Wehr das Rauschen des Meeres, je nach Anfahrtsweg trafen die anderen wenig später ein. Das leer stehende Haus lag dann im Blaulicht nicht mehr so verlassen da, sondern war „umstellt“ von Löschfahrzeugen. An die 60 Feuerwehrleute waren in Wind und prasselndem Regen damit beschäftigt, Schlauchleitungen zu verlegen, Lichtmasten aufzustellen oder sich mit Pressluftatmern und Atemschutzmasken auszurüsten, um in dem verrauchten Gebäude nach den Vermissten suchen zu können.
Mit einem Atemschutzgerät können die Kameraden und Kameradinnen nur etwas mehr als 20 Minuten unterwegs sein, sodass bei langwierigen Suchaktionen die Trupps mehrfach abgelöst werden müssen. Entsprechend viele Atemschutztrupps müssen in einem solchen Fall, wie in der Übung simuliert, bereit stehen. Eine der etwa 20 Kameraden und Kameradinnen, die unter Atemschutz im Einsatz waren, war Sybille Markart, FFw Mönchhagen. „In einem unbekannten Gebäude suchen zu müssen und dabei vor lauter Rauch nichts sehen zu können, war eine wichtige Übung“, sagte sie anschließend. Der „Rauch“ stammte übrigens nicht von einem echten Feuer, sondern aus einer Nebelmaschine, und sollte für möglichst realistische Bedingungen sorgen.
Um den Einsatzleiter bei einem Einsatz mit der großen Zahl von 11 Fahrzeugen und 58 Feuerwehrleuten aus 6 Orten zu entlasten, kam die Führungsgruppe zum Einsatz. Die Führungsgruppe muss u. a. die Lage aufbereiten, taktische Varianten ausarbeiten und den Überblick behalten, welche Wehr mit welcher Ausrüstung und welcher Besatzungsstärke angerückt ist. Dazu melden sich alle eintreffenden Gruppen zunächst bei der Führungsgruppe, die in einem technisch entsprechend ausgerüsteten Einsatzleitwagen sitzt, und warten dann dort auf ihren Einsatz. Stellt der Einsatzleiter beispielsweise fest, dass er mehr Löschwasser braucht oder weitere Atemschutzgeräteträger, muss die Führungsgruppe ihm diese schicken. Die Arbeit der Führungsgruppe zu trainieren, war ein ganz wichtiger Aspekt der Einsatzübung, wie der Amtswehrführer vom Amt Rostocker Heide, Wolfgang Krotz, erläutert. Aber es ging auch darum, das Zusammenwirken der verschiedenen Wehren zu üben, ergänzt Rudolf Kreuzmann, Einsatzleiter und Wehrführer in Graal-Müritz. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung.
Mehr als zufriedenstellend waren übrigens auch das Kesselgulasch und die Steaks, die es anschließend im Gerätehaus der Graal-Müritzer gab – das darf nicht unerwähnt bleiben!
WS
Die Feuerwehr Mönchhagen sicherte den Martinsumzug des Kindergartens durch Mönchhagen am 11.11. ab.
Oktober 2010
Am 9. Oktober fand der Fackelumzug statt. Anschließend wurde das Oktoberfeuer entzündet und die Theke eröffnet. Über mangelndes Interesse konnten wir (und die Bratwürste …) uns nicht beklagen und gegen die einsetzende Kälte halfen das Feuer und der Glühwein.
Am 9. Oktober haben wir einen Tag der offenen Tür veranstaltet, bei fantastischem Wetter. Der Besucheransturm hätte sicher größer sein können, aber einige Besucher ließen es sich nicht nehmen, ein Atemschutzgerät aufzusetzen oder ein Strahlrohr in die Hand zu nehmen. Hier ein paar Eindrücke.
September 2010
Der 1. September war für „Opa Willi“ (rechts im Bild) ein aufregender Tag – musste er sich doch von der Mönchhäger Feuerwehr retten lassen. Als Bewohner der Kindertagesstätte Mönchhagen ist Opa Willi Trubel gewöhnt – aber die Rolle einer Person zu spielen, die in einem brennenden Gebäude vermisst wird, das war doch mal etwas ganz Neues.
Ein Brand in der Kindertagesstätte gehört sicher zu den schlimmsten in Mönchhagen denkbaren Szenarien. Die Leiterin der Kita Frau Meyer und die Freiwillige Feuerwehr waren sich daher sofort darüber einig, den Ernstfall einmal in einer Einsatzübung durchzuspielen – natürlich abends, wenn die Kinder die Kita verlassen haben. Dabei sollten nicht nur die KameradInnen der Feuerwehr üben, sondern auch die MitarbeiterInnen der Kita das richtige Verhalten im Ernstfall trainieren. Der stellvertretende Wehrführer Thomas Salzmann demonstrierte kurz vorher anhand eines Videos, wie ein solcher Ernstfall ablaufen könnte und informierte über das richtige Verhalten. Um 18.35 Uhr wurde es dann Ernst – Frau Polsfuss setzte den Notruf ab an die (natürlich vorher über die Übung informierte) Leitstelle und gleich darauf ging auf den Piepern der Feuerwehrleute die Meldung „Küchenbrand in der Kindergarteneinrichtung Mönchhagen; vermisste Person“ ein.
Bis zum Eintreffen an der Kita mussten die neun einsatzbereiten Kameradinnen und Kameraden noch von einem echten Einsatz ausgehen, erst vor Ort erfuhren sie, dass es sich um eine Übung handelte. Aber ob Übung oder „in echt“ – der Ablauf ist der gleiche: Zunächst brachte die Einsatzleiterin Sabrina Markart in Erfahrung, was genau passiert war; Schläuche mussten verlegt werden, der „Küchenbrand“ gelöscht werden und die Feuerwehrleute Sybille Markart und Bernhard Kaatz machten sich mit Atemschutzgeräten in dem „verrauchten“ Gebäude auf die Suche nach dem vermissten Opa Willi, ständig über Funk in Verbindung mit der Einsatzleitung. Opa Willi wurde schließlich in „leicht panischem, aber ansprechbaren“ Zustand aufgefunden und schnellstmöglich in Sicherheit gebracht. (Opa Willi legt Wert auf die Feststellung, dass der Eindruck der Panik natürlich nur durch sein schauspielerisches Talent entstand, und denkt über einen Berufswechsel nach – Stuntman oder Feuerwehrmann.)
Wenn Sie genauer wissen möchten, wie so ein Einsatz abläuft, klicken Sie hier: Einsatzablauf
WS
August 2010
„Wer immer da oben für Freitag, den 13. zuständig ist, hat wohl gestern verschlafen und holt das heute nach“, scherzte Bodo Kaatz (FFW Mönchhagen), als die Zieleinrichtung beim diesjährigen Wettbewerb der Freiwilligen Feuerwehren des Amtsbereichs zum wiederholten Mal ihren Dienst verweigerte. Tatsächlich hatten die Mannschaften aus Gelbensande, Bentwisch, Rövershagen, Mönchhagen, Blankenhagen und – als Gast – Klein Kussewitz, die am Samstag, den 14. August in Benwisch gegeneinander angetreten waren, nicht nur gegen ihre jeweiligen Gegner, sondern auch gegen allerlei Tücken der Technik zu kämpfen. Unwillige Zieleinrichtungen, defekte Pumpen und ein geplatzter Schlauch forderten die Teilnehmer heraus – und nicht zuletzt auch ein nicht enden wollender Regen, der leider auch für „überschaubare“ Zuschauermengen sorgte. Nichtsdestotrotz gaben alle wie gewohnt ihr Bestes und Gelbensande nahm den Pokal für den verdienten ersten Platz entgegen.
Auch die Mannschaften der Jugendfeuerwehren aus Gelbensande und Rövershagen ließen sich nicht vom Dauerregen abschrecken und traten gegeneinander an. Die Jugendmannschaft aus Gelbensande stand den Erwachsenen nicht nach und gewann ebenfalls.
Nach den Wettkämpfen lud die FFW Bentwisch zum Grillen in ihr Gerätehaus ein, wo der Tag gemütlich ausklang.
An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und ein herzliches Dankeschön an die FFW Bentwisch, die diesen Amtsausscheid ausrichtete.
WS
Juni 2010
Anlässlich einer Veranstaltung auf dem Flugplatz in Purkshof am 5. Juni wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr gebeten, zum Thema „Brandschutz“ zu informieren. Mit viel Spaß und Kreativität zeigten wir die Auswirkungen eines Fettbrandes, löschten eine brennende „Person“ (dargestellt durch eine Puppe) und zeigten Aufbau und Funktion eines Feuerlöschers.
Copyright© 2008, Feuerwehr Mönchhagen
zuletzt aktualisiert: 6. November 2011